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Sonstige
von Sebastian Meier am 12.09.08
World of Warcraft ist ein brutales Killerspiel und gehört verboten, oder so. Dieser Meinung ist - besser gesagt war - jedenfalls der Bayrische Philologenverband. Folgendes gab der Vorsitzende Max Schmidt zum Thema Killerspiele von sich :"Wir beobachten, dass der Computer selbst bei jungen Schülern den Fernseher als Leitmedium vielfach schon verdrängt hat. Als Lehrer sind wir aber immer wieder erschrocken darüber, dass viele Kinder und Jugendliche zwar technisch höchst versiert im Umgang mit dem PC sind, dass sie den im Internet lauernden und durch brutale PC-Spiele drohenden Gefahren aber völlig arglos und unbedarft gegenüberstehen." Weiter: "Schulische Aufklärung kann nicht alle Gefahren 'wegpädagogisieren'. Flankierend brauchen wir ein gesetzliches Verbot der Herstellung und des Vertriebs besonders brutaler und menschenverachtender PC-Spiele. Denn sie gefährden die individuelle Entwicklung junger Menschen und erhöhen nachgewiesenermaßen die Gefahr, dass labile Jugendliche auch im realen Leben auf Muster der gewalttätigen Konfliktlösung zurückgreifen."
Die vollständige Pressemnitteilung (Mittlerweile geändert)
World of Warcraft wurde durch ein etwas deutlicheres Beispiel ersetzt, welches hier nicht genannt werden darf, da es nicht nur auf dem Index steht, sondern verboten ist. Nun stellt sich doch nach dieser Panne die Frage, inwieweit der Bayrische Philologenverband überhaupt kompetent ist, über ein solches Thema zu diskutieren. Sollte man einen verbotenen Titel mit einem ab 18-Jahren freigegebenen Titel gleichstellen (siehe Pressemitteilung) und sollte man ebendieses verbotene Spiel in einer öffentlichen Pressemitteilung erwähnen? Damit hat sich der verband der Lehrkräfte eigentlich selbst ins Diskussionsabseits geschossen.
Die vollständige Pressemnitteilung (Mittlerweile geändert)
World of Warcraft wurde durch ein etwas deutlicheres Beispiel ersetzt, welches hier nicht genannt werden darf, da es nicht nur auf dem Index steht, sondern verboten ist. Nun stellt sich doch nach dieser Panne die Frage, inwieweit der Bayrische Philologenverband überhaupt kompetent ist, über ein solches Thema zu diskutieren. Sollte man einen verbotenen Titel mit einem ab 18-Jahren freigegebenen Titel gleichstellen (siehe Pressemitteilung) und sollte man ebendieses verbotene Spiel in einer öffentlichen Pressemitteilung erwähnen? Damit hat sich der verband der Lehrkräfte eigentlich selbst ins Diskussionsabseits geschossen.
Permalink: WoW - Brutales Killerspiel?
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Wong
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