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Mainboard-Chip verschlüsselt PC-Spiele


Mainboard-Chip verschlüsselt PC-Spiele
© Darwin Bell

Es ist schon spannend, die Diskussion um den Kopierschutz bei Spielen zu verfolgen. Auf der einen Seite stehen die Befürworter des werbefinanzierten Online-Gamings – mit der Auffassung, dass jeder Kopierschutz sowieso obsolet ist. Auf der anderen Seite steht die Unterhaltungsindustrie, die natürlich Interesse am Verkauf ihrer Computerspiele hat.

Nun geht der Kampf gegen Raubkopierer in eine neue Runde, mit einem speziellen Verschlüsselungs-Chip auf dem Mainboard:

"Der Verschlüsselungs-Chip wird die Piraterie von PC-Spielen absolut unterbinden", ist sich Nolan Bushnell sicher. Der atari-Gründer rechnet dem Chip, der auf kommenden Mainboards verbaut werden soll, große Chancen aus. wie Netzwelt.de zitiert.

Das Prinzip ähnelt dabei den Smartcards im Pay-TV und soll in die künftigen Generation von Mainboards eingebaut werden. Und genau darin besteht das Problem. Denn bislang funktionieren die Mainboard-Chips optional und können über das BIOS abgeschaltet werden. Ein Verpflichtung könnte indes an der Akzeptanz der Käufer scheitern:

Ein eingebauter TPM-Chip, der einzig dem Raubkopieren von PC-Spielen entgegenwirken soll, wird das jeweilige Mainboard deutlich unattraktiver dastehen lassen. Das wissen auch die Hersteller: Sobald sich hier ein geringer Prozentsatz gegen den Einbau weigert, könnten die Verschlüsselungspläne wie ein Kartenhaus zusammenbrechen.

Dann doch lieber Online-Gaming mit Werbeeinnahmen. Was meint ihr?


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