Gewaltdarstellung fördert den Spielspaß nicht
Posted: Januar 22, 2009 at 9:52 amDie amerikanische Universität Rochester hat eine Studie durchgeführt, deren Ergebnis es war, dass Gewaltdarstellung in Spielen den Spielspaß weder positiv noch negativ beeinflusst. Die Forscher wollten herausfinden, ob die Gewaltdarstellun ein motivierender Faktor, da Spiele wie Halo 3, WoW und Team Fortress 2 die Beliebtheitslisten anführen und diese Spiele über einen gewissen Teil Gewalt verfügen.
So wurden 2.670 Testpersonen genommen, die regelmäßig spielen und es wurden vier Experimente von 300 Studenten durchgeführt. Da Ergebnis war, dass nicht die Gewalt ein motivierender Faktor ist, sondern, es geht um die Geschichte, Entscheidungen zu fällen und mit anderen Spielern zu kooperieren.
Der Autor der Studie, Andrew Przybylski: "Der Grund, warum Kinder und Jugendliche zu Spielen wie Halo, Halo 3, World of Warcraft oder Team Fortress greifen, liegt nicht darin begründet, dass sie Blut und Gewalt sehen wollen.
Die Spieler wurden in zwei Gruppen geteilt. Die einen bekamen eine blutige Version vorgesetzt, die anderen mussten mit "psychischen Fähigkeiten" zurechtkommen. Auch die Gegner lösten sich einfach auf. Interessanterweise ergab die anschließende Befragung, dass es keinen Hinweis darauf gab, dass die Gewaltdarstellung in irgendeiner Weise den Spielspaß beeinflusse.
Wer hätte das gedacht: Ein gelungenes Gameplay macht den Spielspaß aus, nicht die Blutfontänen…
The Discussion
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Hätte ich jetzt auch aus eigener Erfahrung so bewertet. Die Atmosphäre eines Spiels wird durch Blutdarstellung ja nicht wirklich verändert, ein gutes Spiel bleibt ein gutes Spiel…