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Dänisches SEK stürmt Zockerbude


Am Samstag hat ein Sondereinsatzkommando der dänischen Polizei eine Wohnung gestürmt, da ein Nachbar einen Schusswechsel gemeldet hat. Jedoch fand in der Wohnung kein Bandenkrieg statt, sondern es wurde lediglich ein Playstation-Shooter gespielt.

Die zwei Spieler dürften sicherlich einen halben Herzinfarkt bekommen haben, als die Action plötzlich nicht mehr im Fernseher, sondern mitten in ihrem Wohnzimmer stattgefunden hat. Denn nachdem sie die Tür aufgebrochen haben, standen auf einmal die schwer bewaffneten Polizisten des SEK vor den verdutzten Gamern. Diese hatten die anfänglichen Warnrufe nicht gehört.

Mit ernsthaften Konsequenzen müssen die beiden Gamer nicht rechnen – bis auf eine eingetretene Tür und vielleicht eine kleine Strafe wegen Ruhestörung. Aber etwas peinlich ist das schon. Zumindest die Polizisten eines SEK sollten erkennen, ob es sich um echte Schussgeräusche handelt, oder ob diese aus dem Fernseher kommen. Vor allem wie groß muss die Wohnung sein, damit man sich dort stundenlang beschießen kann?


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